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Die Beschlüsse auf dem G20-Gipfel

Die Beschlüsse auf dem G20-Gipfel

London. Die G20-Gruppe hat sich zu sechs Schritten verpflichtet, um die Weltwirtschaft wieder in Gang zu bringen. Hier Auszüge aus dem Schlusskommuniqué:Vertrauen, Wachstum und Jobs schaffen: Konjunkturanreize mit einem Umfang von fünf Billionen Dollar sollen bis Ende kommenden Jahres auf dem Weg sein

London. Die G20-Gruppe hat sich zu sechs Schritten verpflichtet, um die Weltwirtschaft wieder in Gang zu bringen. Hier Auszüge aus dem Schlusskommuniqué:Vertrauen, Wachstum und Jobs schaffen: Konjunkturanreize mit einem Umfang von fünf Billionen Dollar sollen bis Ende kommenden Jahres auf dem Weg sein. Das Finanzsystem reparieren: Dabei soll die Aufsicht verbessert und die Kooperation zwischen den nationalen Aufsichtsbehörden angetrieben werden. Ein neues Financial Stability Board (FSB) wird mit dem Internationalen Währungsfonds ein Frühwarnsystem aufbauen. Die Regulierung stärken: Alle "wichtigen Finanzinstitutionen" sollen besser kontrolliert werden. Dazu gehören auch Hedgefonds und Ratingagenturen. Auch exzessive Bonuszahlungen und Managergehälter sollten auf "harten, neuen Prinzipien" fußen. Steueroasen sollen zunächst auf einer schwarzen Liste veröffentlicht werden. Internationale Institutionen müssen reformiert und mit mehr Geld ausgestattet werden: Die Ressourcen für den Internationalen Währungsfonds verdreifachen sich auf 750 Milliarden Dollar. Davon werden 250 Milliarden Dollar Sonderziehungsrechte bereitgestellt. Der Welthandel wird mit 250 Milliarden Dollar unterstützt. Der Welthandel wird angekurbelt und Marktabschottung zurückgewiesen, um Wohlstand zu fördern. Die Staaten verpflichten sich, nicht in Protektionismus zu verfallen. Die Welthandelsorganisation soll alle drei Monate veröffentlichen, ob sich die G20-Staaten daran halten. Einen fairen und nachhaltigen Aufschwung für alle schaffen: Die G20 bekräftigten ihre Verpflichtung, den Klimawandel zu bekämpfen. Dabei wollen sie auch 50 Milliarden Dollar für Handel und Entwicklung in den armen Ländern bereitstellen.dpa