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Literatur
Wilhelm-Raabe-Literaturpreis für Judith Schalansky

Die Schriftstellerin Judith Schalansky.
Die Schriftstellerin Judith Schalansky. FOTO: dpa / Torsten Silz
Braunschweig. Die Autorin Judith Schalansky erhält den Wilhelm Raabe-Literaturpreis, eine der angesehensten literarischen Auszeichnungen in Deutschland. Die Jury bezeichnete Schalansky als eine „Grenzgängerin zwischen Natur und Poesie, zwischen Wissenswelten und Phantasiereichen, zwischen Zählen und Erzählen“.

Das teilte gestern der Deutschlandfunk mit, der neben der Stadt Braunschweig Stifter der mit 30 000 Euro dotierten Auszeichnung ist.


Nominiert war Schalansky mit ihrem Buch „Verzeichnis einiger Verluste“. Es habe keine Gattungsbezeichnung, begründete die Jury ihre Wahl, sondern es biete eine ganz neue Gattung an: „Die poetische Archivierung der verschwundenen Dinge, die auf diese Weise eine Wiederauferstehung in der Verwandlung erfahren – als literarische Erzählung.“ 2017 hatte   die Schriftstellerin Petra Morsbach den Preis für ihren Roman „Justizpalast“ erhalten.