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Das böse Erwachen kommt erst später

NeuwagenDas böse Erwachen kommt erst späterZum Artikel "Autoboom: Firmen setzen Kurzarbeit aus" (6. Mai) und zu anderen SZ-Beiträgen Ist ja wunderschön, dass viele Autofirmen aufgrund der Abwrackprämie inzwischen auf Kurzarbeit verzichten können

NeuwagenDas böse Erwachen kommt erst späterZum Artikel "Autoboom: Firmen setzen Kurzarbeit aus" (6. Mai) und zu anderen SZ-Beiträgen Ist ja wunderschön, dass viele Autofirmen aufgrund der Abwrackprämie inzwischen auf Kurzarbeit verzichten können. Für diese Unternehmen kommt jedoch spätestens im kommenden Jahr das große Erwachen, wenn die Nachfrage abrupt zurückgehen wird. Es ist doch absehbar, dass Autofahrer, die sich jetzt einen Neuwagen zulegen, mittelfristig keinen Neuwagen mehr kaufen werden. Die Abwrackprämie wird zudem überwiegend, wohl zu 90 Prozent, von Kunden beansprucht, die Klein- oder Kleinstwagen bislang fuhren und auch künftig nutzen. Bin mal gespannt, was sich die Bundesregierung einfallen lässt, wenn diese Autofirmen wieder zu jammern beginnen. Peter Franz, Eschringen ZollbahnhofAlteinwohner wären zu Recht entsetztZum Artikel "Bahnlog: Wir haben nichts zu verbergen" (2. Mai) und zu anderen Texten Dass seit den 20er-Jahren des vorigen Jahrhunderts der Zollbahnhof "eisenbahntechnisch genutzt" wurde, ist richtig. Mein Vater arbeitete dort bis zu seiner Rente im Jahr 1987. Er hat uns immer erzählt, was es dort für seltene Pflanzen und verschiedene Tierarten gibt. Wenn er heute die Anlage sehen würde, wäre er mit Recht entsetzt. Was dort vorzufinden ist, gleicht einer Mondlandschaft. Anstelle von sattem Grün eine dicke Staubschicht. Pflanzen und Tiere haben keine Chancen mehr zum Überleben. Ob eine Zertifikation verbindlich belegen kann, dass kontaminiertes Material dem Umwelt-und Wasserschutz gemäß entsorgt und verarbeitet wird, wage ich zu bezweifeln. Maria Diehl, Kirkel-Altstadt