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Leserbrief UN-Migrationspakt
Erst wir und dann der Rest der Welt

 Ausländerfeindlichkeit, Rassismus, Rechtspopulismus und so weiter, das kommt einem schon zu den Ohren raus. Aber je mehr die Altparteien, die den ganzen Frust im Land verursacht haben, entlarvt werden, desto mehr fallen sie über die, welche die Wahrheit an die Oberfläche zerren, her.

Die, welche gerechtfertigte Kritik äußern, vor allem an der Flüchtlingspolitik, sollen mit diesen Attributen mundtot gemacht werden. Das Flüchtlingsthema ist nun mal Problem Nummer eins, man kann es nicht schön reden, indem man die, die Nachteile auf den Tisch legen, denunziert. So auch im Bundestag zum Thema UN-Migrationspakt, wo die AfD zu Recht das Thema zur Debatte brachte. Eine Schande, wie darauf reagiert wurde, frech, arrogant und dumm. Kein Wort zur Lösung und warum so viele Länder aus dem Pakt aussteigen. Sind das alles Rechtspopulisten? Der Pakt ist keine einfache Sache, er wird als nur gut dargestellt, und man darf ihn nicht kritisieren. Hallo? Dieses Thema interessiert sehr wohl auch die Bürger, wir sind noch lange keine Nazis, wenn wir wissen wollen, was uns da aufgebürdet wird und wir darüber abstimmen wollen. Wieso ist Populismus negativ belegt? Es kommt aus dem lateinischen „Populus“, was Volk bedeutet. Ist doch normal, wenn man darauf reagiert, was das Volk möchte. Wie wäre es, wenn man umgekehrt davon redet, dass Inländerfeindlichkeit zunimmt, denn das ist meine Wahrnehmung. Wie wäre es, wenn wir, die schon länger hier leben und das ganze System finanziert haben, mit denen gleichgestellt werden, die einreisen. Diese Regierung wird immer mehr abgelehnt, was ich in meinem Umfeld spüre. Mein Tipp – erstmal vor der eigenen Haustür kehren, dann den Rest der Welt retten. Bei uns gibt’s genug zu tun.


Lilli Vogelgesang, Mandelbachtal