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Kreditwirtschaft
Sparkassen begrüßen geplante Regel-Lockerung

Saarbrücken/Brüssel. Die Präsidentin des Sparkassenverbands Saar, Cornelia Hoffmann-Bethscheider, begrüßt, dass die EU-Kommission europäische Banken nicht einheitlich regulieren will – egal, wie groß diese sind. Beim EU-Parlament stoßen diese Pläne ebenfalls auf Zustimmung.

Sie besagen, dass Banken und Finanzinstitute mit einer Bilanzsumme von unter fünf Milliarden Euro in Zukunft regulatorisch weniger belastet werden sollen. Ursprünglich hatte die Kommission eine Belastungsobergrenze von 1,5 Milliarden Euro vorgeschlagen. Dies sei für die saarländischen Sparkassen nicht hinnehmbar gewesen, betont Hoffmann-Bethscheider in einer Mitteilung. Dies hätte bis auf die Kreissparkasse St. Wendel alle Institute der Gruppe betroffen. Wichtig sei es nun, dass die erzielten Fortschritte im Gesetz­gebungs­prozess nicht verwässert werden, betonte die saarländische Verbandspräsidentin.