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Auto- und Industriezulieferer
Schaeffler einigt sich mit Arbeitnehmern

Herzogenaurach/Homburg. Der Auto- und Industriezulieferer Schaeffler hat sich mit den Arbeitnehmervertretern über die Ausgestaltung seines Konzernumbaus verständigt. Mit dem Betriebsrat und der Gewerkschaft IG Metall hat das Unternehmen mit Sitz im fränkischen Herzogenaurach dafür eine Zukunftsvereinbarung unterzeichnet. Wie Schaeffler gestern mitteilte, soll demnach auf betriebsbedingte Kündigungen verzichtet und in Weiterbildung investiert werden. Zudem sollen die deutschen Standorte gestärkt werden. Das würde auch die Werke in Homburg mit ihren rund 2500 Mitarbeiter betreffen. Betriebsbedingte Kündigungen seien im Rahmen von Betriebsänderungen erst zulässig, wenn alle anderen Maßnahmen aus Sicht eines gleichermaßen besetzten Gremiums aus Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite ausgeschöpft sind.

Zudem bekennt sich der Konzern zur Tarifbindung der Metall- und Elektroindustrie. Schaeffler hatte angekündigt, sein bereits eingeleitetes Umbauprogramm in diesem Jahr zu beschleunigen. Der Konzern will sich für die Veränderungen rüsten, die Elektromobilität, Industrie 4.0 und Digitalisierung mit sich bringen.