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Schaeffler-Beschäftigte müssen mit Personalabbau rechnen

Homburg/Herzogenaurach. Die Schaeffler-Unternehmensleitung wird am kommenden Dienstag am Firmensitz in Herzogenaurach den hauseigenen Wirtschafts-Ausschuss und den Gesamtbetriebsrat über ein mit den Banken ausgehandeltes Zukunftskonzept informieren. Das bestätigte gestern Ralf Reinstädtler, zweiter Bevollmächtigter der IG-Metall-Verwaltungsstelle Homburg

Homburg/Herzogenaurach. Die Schaeffler-Unternehmensleitung wird am kommenden Dienstag am Firmensitz in Herzogenaurach den hauseigenen Wirtschafts-Ausschuss und den Gesamtbetriebsrat über ein mit den Banken ausgehandeltes Zukunftskonzept informieren. Das bestätigte gestern Ralf Reinstädtler, zweiter Bevollmächtigter der IG-Metall-Verwaltungsstelle Homburg. An der Sitzung werden auch Betriebsräte von Schaeffler in Homburg teilnehmen. Für den Mittwoch darauf ist bereits eine Betriebsversammlung im Homburger Werk geplant.Die IG Metall rechnet mit einem Personalabbau. Nach einem Bericht des Bayerischen Rundfunks sind konzernweit rund 8000 Stellen betroffen. Man könne mit der IG Metall über eine Verlängerung der Kurzarbeit reden. Sie gilt bei Schaeffler in Homburg, wo rund 2500 Menschen beschäftigt sind, im fünften Monat. Maximal möglich sind 18 Monate. Ziel müsse es sein, betriebsbedingte Kündigungen zu vermeiden. Wirtschaftsminister Joachim Rippel (CDU) hat gestern Kontakt zur Geschäftsführung und zum Betriebsrat in Homburg aufgenommen und Unterstützung zugesichert. "Die Landesregierung will eine Standortgarantie für Homburg." Es gehe um die Arbeitnehmer und um viele weitere von Schaeffler direkt oder indirekt abhängige regionale Firmen. Der Bund solle Schaeffler gegebenenfalls mit Bürgschaften begleiten. ts