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Commerzbank will vor allem in der Fläche Stellen streichen

Frankfurt. Der geplante massive Stellenabbau bei der Commerzbank soll Mitarbeiter außerhalb der Frankfurter Zentrale besonders stark treffen. Dort will der Vorstand 4800 Vollzeit-Arbeitsplätze abbauen, wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" und die "Börsen-Zeitung " unter Berufung auf eine interne Präsentation übereinstimmend berichten. Allein 3000 Stellen sollen demnach in den Filialen wegfallen, weitere 1800 in Serviceeinheiten. Niederlassungen sollen zwar weiterhin nicht geschlossen werden. Allerdings hat der Vorstand bereits angekündigt, die Angebote in vielen kleinen Standorten abzuspecken. Weitere 2900 Stellen stehen den Berichten zufolge in der Frankfurter Zentrale zur Disposition. Derzeit verhandelt das Management mit dem Betriebsrat über die Einschnitte. Agentur

Die Bank hatte Ende September angekündigt, 9600 ihrer derzeit gut 45 000 Vollzeitstellen bis zum Jahr 2020 zu streichen. Weil sie zugleich 2300 neue Arbeitsplätze schaffen will, fallen unter dem Strich 7300 Vollzeitstellen weg.