| 00:00 Uhr

Elberadweg bleibt an der Spitze

Berlin. Er lässt sich seit Jahren nicht vom ersten Platz verdrängen: Der Elberadweg bleibt bei den radelnden Urlaubern in Deutschland einfach die Nummer 1. Das hat die Reiseanalyse des Deutschen Fahrrad-Clubs ergeben. dpa-Mitarbeiterin Lea Sibbel

Zum elften Mal in Folge ist der Elberadweg der beliebteste Radfernweg in Deutschland . Das hat die aktuelle Radreiseanalyse 2015 des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) ergeben. Danach folgen der Main- und der Donauradweg. Neu in die Top Ten haben es der Bodensee-Königssee-Radweg und der Mosel-Radweg geschafft. Beliebteste deutsche Radreiseregion bleibt Bayern. Die Bodenseeregion, Mecklenburg-Vorpommern und das Münsterland landen auf Platz zwei bis vier.

Der beliebteste Radfernweg, im Ausland ist der Donauradweg. Dieser führt auch nach Österreich, in die Slowakei, nach Ungarn, Kroatien, Serbien, Bulgarien und Rumänien. Danach folgen der Radweg Via Claudia Augusta, der in Italien endet und der Nordseeküstenradweg, der durch sechs Länder verläuft. Neu in den Top Ten sind der Berlin-Kopenhagen-Radweg und der Jakobsweg gelandet.

Bei den Regionen im Ausland stehen bei den Radfahrern die Niederlande, Österreich und Südtirol hoch im Kurs. Der Gardasee und Spanien sind neu unter den beliebtesten zehn Regionen.

Radreisen sind vor allem Individualreisen: 87 Prozent der Radurlauber organisieren laut der Analyse ihre Reise komplett selbst. Nur etwa zwölf Prozent greifen auf einen Reiseveranstalter zurück. Am liebsten machen die meisten eine Streckentour und wechseln dabei die Unterkunft. 73 Prozent der Radreisenden sind auf diese Weise unterwegs. Nur etwa ein Viertel entscheidet sich für ein festes Quartier und bricht von dort zu Touren auf.

Für die Analyse wurden 3735 Personen befragt. Von ihnen gaben 1058 an, in den vergangenen drei Jahren mindestens eine Radreise mit mindestens drei Übernachtungen unternommen zu haben.