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Trump warnt vor Wahlbetrug

Washington. Der republikanische US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump befürchtet drei Monate vor der Abstimmung im November Wahlbetrug . "Ich fürchte, die Wahl wird manipuliert werden, wenn ich ehrlich bin", sagte Trump bei einer Wahlkundgebung in Columbus. Auch während des Vorwahlprozesses hat der 70-Jährige mehrfach unterstellt, Wahlen seien manipuliert. Trump verschwieg dabei jedoch, dass das Wahlsystem bei den Republikanern ihm selbst zum Sieg verhalf und er mit deutlich weniger als 50 Prozent der Stimmen Kandidat seiner Partei werden konnte. Agentur

Der republikanische US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump befürchtet drei Monate vor der Abstimmung im November Wahlbetrug . "Ich fürchte, die Wahl wird manipuliert werden, wenn ich ehrlich bin", sagte Trump bei einer Wahlkundgebung in Columbus. Auch während des Vorwahlprozesses hat der 70-Jährige mehrfach unterstellt, Wahlen seien manipuliert. Trump verschwieg dabei jedoch, dass das Wahlsystem bei den Republikanern ihm selbst zum Sieg verhalf und er mit deutlich weniger als 50 Prozent der Stimmen Kandidat seiner Partei werden konnte.


Zudem attackierte Trump seine Konkurrentin im Kampf ums Weiße Haus. Bei einem Wahlkampfauftritt in Mechanicsburg bezeichnete er Hillary Clinton als den "Teufel". Er kritisierte Clintons ehemaligen Mitbewerber Bernie Sanders, der die ehemalige Außenministerin und First Lady unterstützt. "Er hat einen Pakt mit dem Teufel geschlossen." Namhafte US-Kommentatoren stellen inzwischen offen die Frage, ob der Republikaner noch bei Sinnen ist. "Ist Trump einfach nur verrückt?", fragte Eugene Robinson in der "Washington Post".