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Hüpfende Einwanderer
Rätsel um überfahrenes Känguru im Nordsaarland

Im Nordsaarland leben wohl einige Kängurus. Dieses hat ein SZ-Leserreporter jetzt gesichtet.
Im Nordsaarland leben wohl einige Kängurus. Dieses hat ein SZ-Leserreporter jetzt gesichtet. FOTO: Lukas Utzig
Nohfelden. Wolfersweiler statt Australien: Im Nordsaarland werden immer wieder Kängurus freilaufend von Menschen gesichtet. Für ein Beuteltier endete die Begegnung jetzt tödlich. Wie die Polizei gestern berichtete, hatte am Sonntagabend zwischen Walhausen und Wolfersweiler ein Autofahrer eines der Tiere angefahren, es verstarb. Aber: Nach Angaben des Autofahrers hatte ein zweites Känguru die Fahrbahn überquert und konnte unversehrt in ein Feld weghüpfen. Von Melanie Mai

Wolfersweiler statt AustralienIm Nordsaarland werden immer wieder Kängurus freilaufend von Menschen gesichtet. Für ein Beuteltier endete die Begegnung jetzt tödlich. Wie die Polizei gestern berichtete, hatte am Sonntagabend zwischen Walhausen und Wolfersweiler ein Autofahrer eines der Tiere angefahren, es verstarb. Aber: Nach Angaben des Autofahrers hatte ein zweites Känguru die Fahrbahn überquert und konnte unversehrt in ein Feld weghüpfen.


Schon vor einigen Tagen konnte SZ-Leserreporter Lukas Utzig in Wolfersweiler ein Känguru ablichten. „Ich konnte mich sehr behutsam und mit sehr viel Geduld nähern“, schilderte er sein Erlebnis. Ein Arbeitskollege aus Hermeskeil habe ihn auf das Tier aufmerksam gemacht. Dieser hatte das Känguru bereits morgens zwischen Wolfersweiler und Walhausen am Straßenrand erspäht. Schon im vergangenen Jahr hatte es Känguru-Sichtungen in der Gegend gegeben. Wie groß dort die Känguru-Population ist und wie sie dorthin gelangte, ist unbekannt.