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Behörden warnen vor Pestiziden in Kräutern und Blei in Modeschmuck

Berlin. Küchenkräuter sind häufig mit Pflanzenschutzmitteln belastet. Bei den amtlichen Kontrollen des vergangenen Jahres seien etwa die gesetzlich geltenden Grenzwerte von neun Prozent der Rosmarin-Proben überschritten worden, teilte das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit gestern bei der Vorstellung seines Jahresberichts mit. Auch Dill- und Oregano-Proben seien betroffen. In über 90 Prozent der Fälle wurden außerdem Aluminiumrückstände nachgewiesen. Der Grund könnte etwa in der Verwendung aluminiumhaltiger Pflanzenschutzmittel liegen, hieß es. Weil Kräuter nur in geringen Mengen gegessen würden, gelte aber "kein unmittelbares Risiko" für Verbraucher, betonte das Amt. Die Aufsichtsbehörden von Bund und Ländern warnten außerdem vor häufig überhöhten Schwermetallbelastungen bei preiswertem Modeschmuck . Zwölf Prozent der untersuchten Produkte hätten Bleiwerte oberhalb des erlaubten Grenzwerts aufgewiesen. afp