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Rechnungshof rügt Bundeswehr-TV und neue Rheinbrücke

Rechnungshof rügt Bundeswehr-TV und neue Rheinbrücke

Der Bundesrechnungshof hat das Verteidigungsministerium wegen Millionenausgaben für seinen Soldatensender BW-TV gerügt. Seit 2002 kostete das deutsche Fernsehprogramm für die Soldaten im Einsatz mindestens 50 Millionen Euro.

Das geht aus einer gestern veröffentlichten Unterrichtung des Bundesrechnungshofes an den Bundestag hervor. Der Rechnungshof empfiehlt dem Ministerium, den Sender einzustellen und eine "wirtschaftliche Versorgung mit Fernsehen und Internet im Einsatz" sicherzustellen.

Gleichzeitig lehnte der Bundesrechnunghof den Bau einer zweiten Rheinbrücke zwischen Wörth und Karlsruhe ab. Der Bau dieser Brücke mit Kosten von 106 Millionen Euro sei unnötig, kritisierte die Behörde. Die bestehende Rheinbrücke sei leistungsfähig genug, hieß es.