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Feuerwehrleute kämpfen weiter gegen Waldbrände in Kalifornien

 Ein Lösch-Helikopter. Foto: dpa
Ein Lösch-Helikopter. Foto: dpa
San Francisco. Nach einem zweiwöchigen Dauereinsatz gegen hunderte Waldbrände in Kalifornien gab es für tausende Feuerwehrleute auch am Wochenende keine Verschnaufpause. In den von den schwersten Bränden betroffenen Gebieten um Big Sur und Santa Barbara kämpften über 3000 Helfer gegen die Flammen an

San Francisco. Nach einem zweiwöchigen Dauereinsatz gegen hunderte Waldbrände in Kalifornien gab es für tausende Feuerwehrleute auch am Wochenende keine Verschnaufpause. In den von den schwersten Bränden betroffenen Gebieten um Big Sur und Santa Barbara kämpften über 3000 Helfer gegen die Flammen an. "Wir hoffen auf einen weiteren guten Tag mit kühlem Wetter", sagte Feuerwehrsprecher Rudy Evenson in Big Sur dem "San Francisco Chronicle". Feuchter Nebel vom Pazifik kam den Löschteams dort zur Hilfe, doch eine Entwarnung gab es nicht. "Mit diesem Feuer haben wir noch lange zu tun", prophezeite Evenson.


In dem Westküstenstaat brannte es am Samstag an mehr als 300 Stellen. Seit den verhängnisvollen Blitzeinschlägen vor zwei Wochen, die über 1700 Brände ausgelöst hatten, sind in Kalifornien mehr als 2000 Quadratkilometer Wald und 34 Häuser vernichtet worden. Hunderte Menschen sitzen auf gepackten Koffern, um notfalls mit den wichtigsten Dingen rasch die Flucht ergreifen zu können. dpa