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Feuerwehr kämpft um Rettung von US-Urlauberregion Big Sur

Los Angeles. Hunderte erschöpfte Feuerwehrleute haben in Kalifornien gestern weiter gegen zahlreiche Waldbrände gekämpft. Die Löscharbeiten konzentrierten sich nun auf die beliebte Urlauberregion von Big Sur südlich von San Francisco

Los Angeles. Hunderte erschöpfte Feuerwehrleute haben in Kalifornien gestern weiter gegen zahlreiche Waldbrände gekämpft. Die Löscharbeiten konzentrierten sich nun auf die beliebte Urlauberregion von Big Sur südlich von San Francisco. Das Wetter war dabei weiterhin gegen die Feuerwehrleute: Für die nächsten Tagen ist weiter Trockenheit vorausgesagt, während die Haupt-Waldbrandsaison erst beginnt und bis August dauern dürfte. Der berühmte Highway 1, der San Francisco mit Los Angeles verbindet und sich die malerische Küste am Big Sur mit ihren steilen Klippen und Waldgebieten entlangwindet, musste wegen der Brände teilweise gesperrt werden. Nördlich von dem bei Wanderern und Campern beliebten Big Sur wurde die vorsorgliche Evakuierung von 250 Häusern angeordnet. Im ausgedehnten Los Padres-Nationalpark wütete ein Feuer, das die Feuerwehr nach eigenen Angaben am Sonntag nur zu drei Prozent unter Kontrolle bringen konnte. US-Präsident George W. Bush hatte wegen der Waldbrände am Samstag für Kalifornien den Notstand ausgerufen. Insgesamt sind 18600 Menschen, unterstützt von fast 1400 Löschfahrzeugen aus den gesamten USA und 100 Löschflugzeugen, im Einsatz gegen die Feuer. afp