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Studenten-Oscars für Filme des Ophüls-Festivals

Los Angeles/Saarbrücken. Es scheint ein gutes Omen zu sein, beim Saarbrücker Filmfestival Max Ophüls zu laufen - oder dessen Auswahlbeiräte haben ein gutes Händchen: Drei deutsche Filme haben, wie im vergangenen Jahr, Studenten-Oscars gewonnen - zwei von ihnen wurden in Saarbrücken uraufgeführt. dpa/tok

Es scheint ein gutes Omen zu sein, beim Saarbrücker Filmfestival Max Ophüls zu laufen - oder dessen Auswahlbeiräte haben ein gutes Händchen: Drei deutsche Filme haben, wie im vergangenen Jahr, Studenten-Oscars gewonnen - zwei von ihnen wurden in Saarbrücken uraufgeführt.


Wie die Oscar-Akademie in Beverly Hills mitteilte, setzten sich die Filme "Invention of Trust" von Alex Schaad (Hochschule für Fernsehen und Film München) und "Am Ende der Wald" von Felix Ahrens (Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf) in der Spielfilm-Sparte gegen die internationale Konkurrenz durch. Beide Filme erlebten ihre Premiere im Januar beim Filmfestival Max Ophüls Preis. Unter den Gewinnern ist auch Ahmad Saleh, Absolvent der Kölner Kunsthochschule für Medien, mit seinem Animationskurzfilm "Ayny - My Second Eye". Darin verarbeitete Saleh seine Erfahrungen in einem Flüchtlingslager im palästinensischen Autonomiegebiet. Die drei deutschen Gewinner können die Preise am 22. September in Los Angeles in Empfang nehmen. Erst bei der Verleihung wird bekanntgegeben, wer von ihnen den Oscar in sieben Kategorien in Gold, Silber oder Bronze erhält.

2015 hatte Regisseur Ilker Katac einen Oscar mit seinem Kurzfilm "Sadakat" gewonnen; bei Ophüls 2015 war er Sieger des Kurzfilmwettbewerbs.