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Jeder Vierte ist schon eingenickt
Experten warnen vor den Gefahren von Sekundenschlaf am Steuer

Bonn. Müdigkeit am Steuer gehört zu den größten Risiken im Straßenverkehr. Sekundenschlaf sei noch vor Alkohol- und Drogenmissbrauch die häufigste Ursache von Verkehrsunfällen, so der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR). np

Jeder vierte Autofahrer ist laut einer DVR-Umfrage schon mindestens einmal am Steuer eingenickt.


Diese Gefahr werde dennoch oft unterschätzt, sagt Andrea Häußler vom Tüv Süd. „45 Prozent glauben, Beeinträchtigungen durch Müdigkeit durch ihre Fahrerfahrung ausgleichen zu können“, so Häußler. „17 Prozent fahren trotz Müdigkeit weiter.“

Die Expertin empfiehlt, bei Müdigkeit eine Pause von zehn bis 20 Minuten einzulegen. Längere Ruhezeiten seien eher kontraproduktiv, da dann Tiefschlafphasen einsetzen könnten.