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Obama kann mit Zustimmung zu Syrien-Einsatz rechnen

Obama kann mit Zustimmung zu Syrien-Einsatz rechnen

Washington/Berlin. US-Präsident Barack Obama kann auf ein Ja des US-Kongresses zu einem Militärschlag gegen Syrien bauen.

Gestern erhielt er auch Rückendeckung von einflussreichen Oppositionspolitikern. "Ich werde den Aufruf des Präsidenten zum Handeln unterstützen", sagte der republikanische Vorsitzende des Repräsentantenhauses, John Boehner, nach einem Treffen im Weißen Haus. Auch führende Senatoren signalisierten Zustimmung. Obama bekräftigte, dass er eine "begrenzte" militärische Strafaktion gegen Assad anstrebe. Die Abstimmungen im Repräsentantenhaus und im Senat sind in der kommenden Woche geplant. Frankreichs Staatschef François Hollande will dagegen die Nationalversammlung in Paris nicht über einen möglichen Schlag gegen Syrien abstimmen lassen.

In Deutschland forderte der Fraktionschef der Linken, Gregor Gysi, den Bundestag auf, mit Blick auf einen US-Angriff auf Syrien eine Debatte über den Bundeswehreinsatz in der Türkei zu führen. Die zur Abwehr syrischer Luftangriffe in der benachbarten Türkei stationierten Bundeswehrkontingente drohten zur Kriegspartei zu werden. > , Meinung