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Suche nach Leben im All wird auf „Rote Zwerge“ ausgeweitet

Suche nach Leben im All wird auf „Rote Zwerge“ ausgeweitet

Die Forschung nach Leben im Weltall wird ausgeweitet. Weitere 20 000 Sternensysteme sollen in die Suche nach Radiowellen möglicher außerirdischer Lebewesen einbezogen werden, wie das auf diese Suche spezialisierte US-Institut Seti gestern im kalifornischen Mountain View mitteilte.

Systematisch sollen Planeten beobachtet werden, die sogenannte Rote Zwerge umkreisen. Rote Zwerge sind besonders alte und lichtschwache Sterne. Sie sind im Schnitt Milliarden von Jahre älter als unsere Sonne. Das Umfeld der Roten Sterne galt bislang nicht als lohnendes Gebiet für die Suche nach Leben im All. Neue wissenschaftliche Daten haben die Forscher umdenken lassen. "Ältere Solarsysteme hatten mehr Zeit, intelligente Wesen hervorzubringen", sagte Seti-Astronom Seth Shostak.