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Neue CDs
Wes Montgomery hebt trotz Flugangst ab

Saarbrücken. ) Wegen seiner Flugangst besuchte Wes Montgomery nur einmal Europa. Der Konzertveranstalter Alan Bates hatte den Jazz-Gitarristen 1965 zu einer Tour überreden können, indem er versprach, dass der Tross sich auf dem Kontinent nur mit dem Zug bewegen werde. Nachdem Mitschnitte bislang nur als Bootlegs kursierten, erscheint mit „In Paris: The Definite ORTF Recording“ (Resonance/H’art) das Konzert vom 27. März 1965 jetzt erstmals offiziell. Aus den Rundfunkarchiven des Institut Of France stammen die Bänder, die Zev Feldman so exzellent aufgearbeitet hat, wie er das zuletzt bei seinen Bill-Evans-Editionen getan hat. Der Sound ist frisch, das Booklet vorbildlich. Harold Mabern (Piano), Arthur Harper (Bass) und Jimmy Lovelace (Drums) swingen herrlich, und bei „Full House“ stößt dann noch Johnny Griffin (Tenor Saxophone) dazu, und die Band hebt trotz Flugangst ab.

) Wegen seiner Flugangst besuchte Wes Montgomery nur einmal Europa. Der Konzertveranstalter Alan Bates hatte den Jazz-Gitarristen 1965 zu einer Tour überreden können, indem er versprach, dass der Tross sich auf dem Kontinent nur mit dem Zug bewegen werde. Nachdem Mitschnitte bislang nur als Bootlegs kursierten, erscheint mit „In Paris: The Definite ORTF Recording“ (Resonance/H’art) das Konzert vom 27. März 1965 jetzt erstmals offiziell. Aus den Rundfunkarchiven des Institut Of France stammen die Bänder, die Zev Feldman so exzellent aufgearbeitet hat, wie er das zuletzt bei seinen Bill-Evans-Editionen getan hat. Der Sound ist frisch, das Booklet vorbildlich. Harold Mabern (Piano), Arthur Harper (Bass) und Jimmy Lovelace (Drums) swingen herrlich, und bei „Full House“ stößt dann noch Johnny Griffin (Tenor Saxophone) dazu, und die Band hebt trotz Flugangst ab.


Wes Montgomery: In Paris: The Definite ORTF Recording (Resonance/H’art), 2 CDs.

(grom)