Die Internationalen Musikfestspiele Saar laden zu rund 20 Konzerten ein

Toptreff : Jugendlicher Elan zum Jubiläum

Die Internationalen Musikfestspiele Saar laden jetzt wieder mit rund 20 Konzerten ein.

Die Internationalen Musikfestspiele Saar feiern ihren 30. Geburtstag.   „Kein Bisschen leise, ein kleines bisschen stolz!“ sagt der Künstlerische Leiter, Bernhard Leonardy, zum Jubiläum. Mit rund 20 Konzerten im Saarland und im benachbarten Lothringen werden besonders die Nachwuchskünstler gefördert. Das Jubiläums-Motto lautet: „New Generation“.

Nach dem Eröffnungskonzert des European Union Youth Orchestra am Mittwochabend folgen noch zwei weitere Termine im April. Isata Kanneh-Mason hat bereits im Alter von 16 Jahren mit Elton John auf der Bühne gestanden. Ihr Solodebüt widmet sie am Freitag, 26. April, 19 Uhr, im Kurhaus Harschberg in St. Wendel der Pianistin und Komponistin Clara Schumann.

Klassisch wird es auch beim Konzert des Landes-Jugend-Symphonie-Orchesters Saar am Dienstag, 30. April, in der Congresshalle Saarbrücken. Unter der Leitung von Alexander Mayer werden Werke von Debussy, Schmitt und Dvorák gespielt.

Abwechslungsreich geht es im Mai weiter. „Kommt herein und lasst uns einander kennenlernen“ lautet das Motto der Hoffeste am Mittwoch, 1. Mai, in der Mainzer Straße. Neben der Musik gibt es auch Kunsthandwerk sowie Essens- und Flohmarktstände.

Jan Cmejla ist gerade mal 16 Jahre alt und wurde bereits mit dem Hauptpreis des Internationalen Musikwettbewerbs „Concertino Praga“ ausgezeichnet. Der tschechische Pianist wurde von Deutschlandfunk Kultur zum neuen Nachwuchskünstler gewählt und wird am Donnerstag, 2. Mai, 20 Uhr, im Saarlandmuseum live zu hören sein.

Mit dem Youtube-Star Valentina Lisita geht es am 3. Mai, 19 Uhr, in der Aula der Universität des Saarlandes weiter. Sie begann mit drei Jahren Klavier zu spielen und ist mit über 200 Millionen Klicks der erste Youtube-Star im Bereich der sogenannten „ernsten Musik“.

Auf den Spuren von Leonardo da Vinci – so heißt es bei zwei Konzerten mit dem polnischen Pianisten Slawomir Zubrzycki. Er hat die „Viola organista“ aus den Skizzen da Vincis rekonstruiert und spielt am Freitag, 3. Mai, 18.30 Uhr, im Schloss Saareck in Mettlach sowie Sonntag, 5. Mai, 11 Uhr, in der Europäischen Akadamie Otzenhausen.

Zwei Grammys, ein Emmy Award und ein Platz in der Hall of Fame des Gramophone Magazins können sie ihr Eigen nennen: The King’s Singers. Mit britischem A Capella – Gesang will das sechsköpfige Ensemble seine Zuhörer am Sonntag, 19. Mai, 17 Uhr, in der St. Peter Kirche in Merzig, in ihren Bann ziehen.

Mit von der Partie sind außerdem: Das Landesjugendorchester Rheinland-Pfalz, Andrew McTaggart, das Duo Birringer, die Academy of St Martin in the Fields, Gábor Boldoczki, Lázlo Fenyö, Soma Dinyés sowie die Berliner Barock Solisten, Volkalensemble ´83 – Saarbrücken, Bundesjazzorchester, Chor, Orchester und Solisten der Hochschule für Musik Saar, Deutsche Radio Philharmonie, Big Band der Bundeswehr.

Sie sehen aus wie eine Boyband, sind aber ein Ensemble, das jüngst seinen 50. Geburtstag feierte: The Kings Singers. Foto: Musikfestspiele Saar
Mit 22 hat sich Isata Kanneh bereits in der englischen Klassikszene etabliert. Sie spielt am 26. April in St. Wendel. Foto: Musikfestspiele Saar

www.musikfestspielesaar.de

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