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Französische Politiker fordern Anti-Burkini-Gesetz

Paris. Die Grundsatzentscheidung des obersten Verwaltungsgerichts in Frankreich gegen ein Burkini-Verbot hat nicht die erhoffte Befriedung gebracht. Im Gegenteil: Konservative und rechte Politiker verlangen nun ein Gesetz zum Verbot der Ganzkörper-Badeanzüge muslimischer Frauen. Nur der Gesetzgeber könne die Situation klären und die Lebensweise der Franzosen schützen, so ihre Argumentation. Ex-Premierminister François Fillon sprach von einem "Krieg der Symbole, den wir gewinnen müssen". In der Zeitung "Le Monde " plädierte der konservative Politiker für ein Anti-Burkini-Gesetz. Der Staatsrat, das oberste Verwaltungsgericht des Landes, hatte am Freitag das Burkini-Verbot in dem südfranzösischen Badeort Villeneuve-Loubet aufgehoben. Agentur

Die Grundsatzentscheidung des obersten Verwaltungsgerichts in Frankreich gegen ein Burkini-Verbot hat nicht die erhoffte Befriedung gebracht. Im Gegenteil: Konservative und rechte Politiker verlangen nun ein Gesetz zum Verbot der Ganzkörper-Badeanzüge muslimischer Frauen. Nur der Gesetzgeber könne die Situation klären und die Lebensweise der Franzosen schützen, so ihre Argumentation. Ex-Premierminister François Fillon sprach von einem "Krieg der Symbole, den wir gewinnen müssen". In der Zeitung "Le Monde " plädierte der konservative Politiker für ein Anti-Burkini-Gesetz. Der Staatsrat, das oberste Verwaltungsgericht des Landes, hatte am Freitag das Burkini-Verbot in dem südfranzösischen Badeort Villeneuve-Loubet aufgehoben.