| 21:22 Uhr

Regierungsbildung
Auch in Saar-CDU Unmut über Groko-Vereinbarung

Saarbrücken. (ine/dpa) Nach der schwierigen Einigung von Union und SPD auf einen neuen Koalitionsvertrag rumort es in der CDU. Auch im Saarland. Auf Kritik stößt vor allem die Vergabe der Ministerien Finanzen, Außen und Arbeit an die SPD. Einige Parteimitglieder und Amtsträger sehen darin zu große Zugeständnisse, um Angela Merkel die Kanzlerschaft in einer großen Koalition zu sichern. „Ich hätte stattdessen eine Minderheitsregierung vorgezogen“, sagte etwa der Vorsitzende der Völklinger CDU-Stadtratsfraktion Stefan Rabel der SZ. Zufriedenheit herrscht indes über die geplante Vergabe des Wirtschaftsministeriums an den Saarländer Peter Altmaier. Der voraussichtliche Verbleib von Annegret Kamp-Karrenbauer als Ministerpräsidentin stieß auf Erleichterung.

(ine/dpa) Nach der schwierigen Einigung von Union und SPD auf einen neuen Koalitionsvertrag rumort es in der CDU. Auch im Saarland. Auf Kritik stößt vor allem die Vergabe der Ministerien Finanzen, Außen und Arbeit an die SPD. Einige Parteimitglieder und Amtsträger sehen darin zu große Zugeständnisse, um Angela Merkel die Kanzlerschaft in einer großen Koalition zu sichern. „Ich hätte stattdessen eine Minderheitsregierung vorgezogen“, sagte etwa der Vorsitzende der Völklinger CDU-Stadtratsfraktion Stefan Rabel der SZ. Zufriedenheit herrscht indes über die geplante Vergabe des Wirtschaftsministeriums an den Saarländer Peter Altmaier. Der voraussichtliche Verbleib von Annegret Kamp-Karrenbauer als Ministerpräsidentin stieß auf Erleichterung.



Auch bundesweit wächst bei der CDU der Unmut über die Ressort-Verteilung. Insbesondere der Wirtschaftsflügel der Union kritisiert den Verlust des Finanzressorts.