| 20:33 Uhr

Nasa entdeckt Jupiter neu

MIAMI. (afp) Auf dem Jupiter toben laut Nasa mächtige Stürme, die möglicherweise sogar Schnee oder Hagel bringen. Wie Forscher der US-Raumfahrtbehörde mitteilten, werfen die neuen Erkenntnisse das bisherige Wissen über den Gasriesen über den Haufen. Es entwickele sich das Bild von einem "ganz neuen Jupiter". Die Daten über die Stürme an den Jupiter-Polen lieferte die "Juno"-Sonde, die seit August den Planeten umkreist. Der Jupiter sei eine "komplexe, gigantische, turbulente Welt", heißt es. Die Forscher beschreiben zudem eine Fülle von Phänomenen, die sie seit der Jupiter-Umrundung entdeckten. Der Blick auf die Planeten-Pole brachte demnach dutzende, dichte Wirbelstürme mit Durchmessern von bis zu 1400 Kilometern zum Vorschein: "eine chaotische Szenerie heller, ovaler Merkmale". Zudem stießen die Wissenschaftler auf "Anzeichen für Ammoniak, das aus der tiefen Atmosphäre hervorquillt und gigantische Wettersysteme bildet". "Juno" lieferte auch Daten zum Magnetfeld des Jupiter. Der Planet habe keinen klar abgrenzbaren, sondern einen unscharfen Kern. Sein Magnetfeld erwies sich als zehn Mal so stark wie das der Erde.

(afp) Auf dem Jupiter toben laut Nasa mächtige Stürme, die möglicherweise sogar Schnee oder Hagel bringen. Wie Forscher der US-Raumfahrtbehörde mitteilten, werfen die neuen Erkenntnisse das bisherige Wissen über den Gasriesen über den Haufen. Es entwickele sich das Bild von einem "ganz neuen Jupiter". Die Daten über die Stürme an den Jupiter-Polen lieferte die "Juno"-Sonde, die seit August den Planeten umkreist. Der Jupiter sei eine "komplexe, gigantische, turbulente Welt", heißt es. Die Forscher beschreiben zudem eine Fülle von Phänomenen, die sie seit der Jupiter-Umrundung entdeckten. Der Blick auf die Planeten-Pole brachte demnach dutzende, dichte Wirbelstürme mit Durchmessern von bis zu 1400 Kilometern zum Vorschein: "eine chaotische Szenerie heller, ovaler Merkmale". Zudem stießen die Wissenschaftler auf "Anzeichen für Ammoniak, das aus der tiefen Atmosphäre hervorquillt und gigantische Wettersysteme bildet". "Juno" lieferte auch Daten zum Magnetfeld des Jupiter. Der Planet habe keinen klar abgrenzbaren, sondern einen unscharfen Kern. Sein Magnetfeld erwies sich als zehn Mal so stark wie das der Erde.