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Hamburg: Telefonseelsorge fährt beim G-20-Gipfel Sonderschichten

Hamburg : Telefonseelsorge fährt beim G-20-Gipfel Sonderschichten

() Knapp eineinhalb Wochen vor dem G-20-Gipfel in Hamburg rüstet sich nicht nur die Polizei: Die katholische Telefonseelsorge in der Hanse-Stadt weitet anlässlich des Großereignisses ihr Angebot aus. Am 7. und 8. Juli seien mehr Mitarbeiter als sonst im Dienst, sagte Leiterin Monika Stein gestern. Und zwar rund um die Uhr.

„Je näher das Gipfeltreffen kommt, desto mehr wird uns klar, mit welchen besonderen Situationen wir in Hamburg rechnen müssen.“ Dabei geht es nicht etwa um eine eventuelle Massen-Verzweiflung der Gipfel-Teilnehmer über den Auftritt des US-Präsidenten Donald Trump.

Vielmehr verunsicherten etwa die starke Polizei-Präsenz und die Straßensperren viele Bürger bei solchen Großveranstaltungen, erklärte Stein. Durch den äußeren Einfluss könnten wiederum innere Probleme, die ohnehin vorhanden sind,  wie Angst oder Einsamkeit verstärkt werden. „Wir ermutigen die Leute dazu, ihre Sorgen ernst zu nehmen“, sagte Stein. Sicher ein guter Rat, auch für die Runde der G-20.