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Kommentar
Ob Bitcoin oder Euro – Geld ist Geld

FOTO: Robby Lorenz / SZ

Das Zögern des europäischen Gesetzgebers ist nicht nachvollziehbar. Wenn Bitcoin oder andere virtuelle Währungen als Zahlungsmittel im Internet immer größere Kreise ziehen, muss der Handel mit diesem Geld den gleichen Überwachungsmaßnahmen unterliegen wie alle anderen Geschäfte in Euro oder Dollar auch. Das hat wenig mit Skepsis oder einer Blockade zu tun: Die einschlägigen Richtlinien und Verordnungen zur Kontrolle und Überwachung machen keinen Unterschied, mit welcher Währung gezahlt wird und ob der Handel im virtuellen Raum oder im Geschäft in der Stadt abgewickelt wird. Das Zuwarten Brüssels erschließt sich also nicht.