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Kommentar
Es fehlt der Glaube

FOTO: SZ / Robby Lorenz
Man sei auf einem „guten Weg“, so die Bundeskanzlerin nach dem Dieselgipfel. Die Botschaft hört man wohl, allein, es fehlt der Glaube. Gepflastert wird dieser Weg nun mit noch mehr Geld, in der Hoffnung, die Stickoxid-Überschreitungen zu verringern und weitere Fahrverbote zu vermeiden. Von Hagen Strauss

Doch Fakt ist auch: Das Geld war nie allein das Problem. Sondern eher die bürokratischen Hindernisse, die den Kommunen im Weg stehen. Die Umrüstung von Bussen, kommunalen Fahrzeugen und Handwerkerautos muss schneller gehen. Darüber hinaus ist der Markt für E-Busse fast leergefegt. Man ahnt, dass die Kommunen mit dem zusätzlichen Geld nicht weit kommen werden.