| 21:21 Uhr

Panne einer Krankenkasse
Wie eine Saarländerin die Nachricht ihres Todes erhält

St. Wendel. „Totgesagte leben länger“, sagt Karina Bootz heute und lacht. Vor ein paar Wochen war der 60-Jährigen, die in Niederlinxweiler lebt, gar nicht zum Lachen zumute. Als sie mit ihrer Hausbank telefonierte, wurde ihr mitgeteilt: „Sie sind tot.“ Die quicklebendige Karina Bootz war zuerst geschockt, musste aber bald merken, dass die Nachricht ihres Todes ernst gemeint war. Denn sie hatte in der Folge einigen Ärger. So bekam sie nach ihrem vermeintlichen Ableben kein Krankengeld mehr und brauchte finanzielle Unterstützung von außen. Außerdem erhielt ihr Lebensgefährte ein Kondolenzschreiben von der Hausbank.

„Totgesagte leben länger“, sagt Karina Bootz heute und lacht. Vor ein paar Wochen war der 60-Jährigen, die in Niederlinxweiler lebt, gar nicht zum Lachen zumute. Als sie mit ihrer Hausbank telefonierte, wurde ihr mitgeteilt: „Sie sind tot.“ Die quicklebendige Karina Bootz war zuerst geschockt, musste aber bald merken, dass die Nachricht ihres Todes ernst gemeint war. Denn sie hatte in der Folge einigen Ärger. So bekam sie nach ihrem vermeintlichen Ableben kein Krankengeld mehr und brauchte finanzielle Unterstützung von außen. Außerdem erhielt ihr Lebensgefährte ein Kondolenzschreiben von der Hausbank.


Auslöser des Dramas war ein Fehler, der beim Wechsel ihrer Krankenkasse passiert war. Ihre frühere Kasse, die Barmer, hatte die Niederlinxweilerin versehentlich für tot erklärt. Inzwischen hat die Barmer reagiert und sich für den, wie es hieß, „unerklärlichen Fehler“ entschuldigt. Eine Kassen-Mitarbeiterin brachte Karina Bootz einen Blumenstrauß.