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Sozialbetrug
Weniger Ermittlungen gegen Hartz-IV-Bezieher

Nürnberg.

Hartz-IV-Bezieher sind 2017 seltener als in den Vorjahren wegen Verdachts auf Sozialbetrug ins Visier von Ermittlern geraten. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit nahmen die Jobcenter 2017 in 148 524 Fällen Ermittlungen auf, 0,8 Prozent weniger als im Jahr davor. 49 769 Verfahren (plus 0,3 Prozent) seien an Staatsanwaltschaften oder an die Zollverwaltung abgegeben worden. Die Zahl der Geldbußen stieg auf 21 281 Fälle (plus 1,3 Prozent). In 82 266 Fällen verschwiegen Betroffene Einkünfte aus Jobs, Vermögen oder Sozialleistungen und kassierten 54 Millionen Euro Leistungen zu viel.