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Katalonien
Ohne Kompromisse geht es nicht

FOTO: Robby Lorenz / SZ
Der Irrsinn in Katalonien geht immer weiter. Die Streithähne scheinen nicht zu begreifen, dass sie mit ihrem Konfrontationskurs überhaupt nichts erreichen. Ohne Kompromissbereitschaft geht es nicht!

Die spanische Zentralregierung sollte damit anfangen, die Anliegen der Katalanen ernst zu nehmen statt schon wieder mit Zwangsverwaltung zu drohen. Dass dieser Weg zu nichts führt, hat die Wahl vom Dezember gezeigt, bei der sich erneut die Separatisten durchgesetzt haben. Madrid muss den Katalanen stattdessen etwas anbieten. Mehr Autonomie etwa. Eben darüber muss man nun miteinander reden.


Carles Puigdemont ist dabei sicher nicht der optimale Gesprächspartner. Mit seiner einseitigen Unabhängigkeitserklärung hat sich der Ex-Regionalpräsident disqualifiziert. Ein anderer Kandidat für den Posten wäre sinnvoll. Vor allem aber muss die Maximalforderung nach einem eigenen katalanischen Staat vom Tisch.