| 20:45 Uhr

Wegen negativer Darstellung in den Medien
AfD will künftig eigene Nachrichten senden

Berlin. (afp) Die AfD-Bundestagsfraktion will ihre Kommunikation künftig im Wesentlichen über einen eigenen „Newsroom“ steuern. Fraktionschefin Alice Weidel sagte dem Magazin „Focus“, das Vorhaben sei „eine innovative Zeitenwende in der Bundesrepublik“. Grund für die PR-Offensive sei demnach die Missachtung oder negative Darstellung der AfD in vielen Medien. „Solange die AfD von vielen Medien ignoriert oder mit Fake News gezielt schlechtgemacht wird, kann es nur diesen Weg geben“, sagte Weidel.

(afp) Die AfD-Bundestagsfraktion will ihre Kommunikation künftig im Wesentlichen über einen eigenen „Newsroom“ steuern. Fraktionschefin Alice Weidel sagte dem Magazin „Focus“, das Vorhaben sei „eine innovative Zeitenwende in der Bundesrepublik“. Grund für die PR-Offensive sei demnach die Missachtung oder negative Darstellung der AfD in vielen Medien. „Solange die AfD von vielen Medien ignoriert oder mit Fake News gezielt schlechtgemacht wird, kann es nur diesen Weg geben“, sagte Weidel.


Wie der „Focus“ unter Berufung auf Fraktionskreise berichtete, sollen neben der klassischen Pressestelle rund 20 weitere Mitarbeiter für die Kommunikation zuständig sein. Die Arbeitsweise des „Newsrooms“ werde der in journalistischen Redaktionen ähneln. Der Schwerpunkt soll auf der Verbreitung der AfD-Inhalte in den sozialen Medien liegen. Starten soll der „Newsroom“ demnach im April.