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Kurios
Kölner Senioren dürfen wieder Bingo spielen

Köln.

Und, Bingo! Gute Nachrichten für die Bewohner eines Kölner Seniorenzentrums. Sie machen sich nicht des illegalen Glücksspiels schuldig und dürfen weiter zocken. Was zuvor geschah: Das Altenheim hatte seine wöchentlichen Bingo-Runden im Dezember ausgesetzt, weil die betagten Damen und Herren um Geld spielten und das Spiel nicht behördlich angemeldet war. Ein Rechnungsprüfer hatte vor einem möglichen Gesetzeskonflikt gewarnt. Der Heimbetreiber, die Sozial-Betriebe-Köln, zog die Notbremse. Gestern gab der Betreiber dann bekannt, dass die Bingo-Events mit Einsätzen von 50 Cent bis zu einem Euro und Gewinnen, wie zum Beispiel Pralinen, nach Prüfung unter die „kleineren Lotterien“ fallen. Dafür reiche ein vereinfachtes Genehmigungsverfahren aus. Eine Sprecherin der Stadt Köln erklärte, man werde „unbürokratisch und, so schnell es geht, gleich am Stück für drei Monate genehmigen“. Dafür muss der Betreiber dem Ordnungsamt die anstehenden Termine für die Spielrunden aber mitteilen.