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Wirtschaftsminister erhöht Druck zur Rettung von Opel

Berlin. Der Nervenkrieg um die Rettung des Autobauers Opel spitzt sich zu. Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg erhöhte gestern den Druck auf mögliche Investoren, ein tragfähiges Konzept für Opel vorzulegen. Falls dies bis zum kommenden Mittwoch nicht vorliege, könne "eine geordnete Insolvenz Ausgangspunkt für einen erfolgreichen Neuanfang" sein, sagte Guttenberg

Berlin. Der Nervenkrieg um die Rettung des Autobauers Opel spitzt sich zu. Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg erhöhte gestern den Druck auf mögliche Investoren, ein tragfähiges Konzept für Opel vorzulegen. Falls dies bis zum kommenden Mittwoch nicht vorliege, könne "eine geordnete Insolvenz Ausgangspunkt für einen erfolgreichen Neuanfang" sein, sagte Guttenberg. Bei den Verhandlungen um eine Lösung will nun offenbar das Kanzleramt die Zügel fester in die Hand nehmen. Die Abstimmung im Kabinett müsse "stärker verzahnt" werden, sagte Regierungssprecher Steg. Nächste Woche soll eine Delegation nach Washington reisen. Dort wird Guttenbergs Treuhand-Modell zur Rettung von Opel offenbar abgelehnt. Derweil verdichten sich die Anzeichen, dass die Opel-Mutter GM zum Monatsende selbst in die Insolvenz geht. , Seite A 4: Analyse dpa