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LSVS-Finanzskandal
Ein erstes Signal – mehr nicht

FOTO: SZ / Robby Lorenz
Klaus Meisers Rücktritt als LSVS-Präsident war überfällig. Und es darf nicht der letzte gewesen sein. Denn auch wenn sich seine Präsidiumskollegen zumindest öffentlich weiter keiner Schuld bewusst sind für die finanzielle Situation des LSVS – einen Neuanfang kann es mit ihnen nicht geben. Von Mark Weishaupt
Mark Weishaupt

Besonders gefordert ist nun Konsolidierungsberater Michael Blank, der das Heft des Handelns in die Hand nehmen und vor allem an seiner Kommunikation arbeiten muss, sowohl extern als auch intern. Der LSVS ist ein Sanierungsfall – aber er ist keine Firma, die abzuwickeln ist. Im Stadtwald arbeiten sportbegeisterte Menschen, die es verdient haben, vernünftig informiert zu werden. Und auch die Verbände und Vereine, die sich von den Verantwortlichen im Stich gelassen fühlen, brauchen endlich Perspektiven.