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Studie: Deutschland auf dem Weg zum Einwanderungsland

Gütersloh. epd/kna

Die Deutschen sehen ihr Land offenbar zunehmend als Einwanderungsland. Trotz zuwanderungskritischer Demonstrationen wachse hierzulande die Willkommenskultur, erklärte die Bertelsmann Stiftung gestern bei der Präsentation einer Studie. Demnach schätzen sechs von zehn Befragten den Empfang von Einwanderern als freundlich ein. 2012 war lediglich die Hälfte der Bundesbürger dieser Ansicht. Im Osten wird Zuwanderung jedoch skeptischer bewertet. Fast jeder Zweite in Ostdeutschland (47 Prozent) glaubt, dass Zuwanderer nicht willkommen seien. Den Eindruck eines offeneren Landes teilen der Studie zufolge zunehmend Menschen mit und ohne Migrationshintergrund.

Die Debatte um die sicheren Herkunftsstaaten hält derweil an. Bayern hat eine Einstufung von Albanien, Montenegro und des Kosovo als sichere Herkunftsstaaten gefordert. Bayerns Justizminister Winfried Bausback (CSU ) begründete dies mit der wachsenden Zahl an Asylanträgen aus diesen Ländern, von denen die allermeisten abgelehnt würden.