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Griechen bringen wieder mehr Bargeld zur Bank

Athen. Agentur

Das Vertrauen der Griechen in ihre Banken scheint wieder zuzunehmen. Seit die internationalen Gläubiger dem pleitebedrohten Land Ende Mai weitere Hilfsmilliarden zugesagt haben, sind die Einlagen bei griechischen Kredithäusern um 4,5 Milliarden Euro auf 127 Milliarden Euro gestiegen. Das berichtete die Athener Tageszeitung "Kathimerini" unter Berufung auf Daten der Griechischen Zentralbank. Nichtsdestotrotz sollen die Griechen immer noch rund 15 bis 20 Milliarden Euro Bargeld unter Matratzen gehortet, in Schnellkochtöpfen im Garten vergraben oder im Ausland in Sicherheit gebracht haben. Auslöser für dieses Hamstern von Bargeld war die anhaltende Krise des Landes.