Kappensitzung der GKG in Fraulautern

Kostenpflichtiger Inhalt: Kappensitzung in Fraulautern : „Kann sinn wat well“: Gelacht wird immer

Eine mitreißende Bobfahrt, Synchronschwimmen auf dem Trockenen und zündende Witze: Die GKG gab in Fraulautern alles.

Wenn der Bus bockt, fahr‘n sie eben Schlitten: Schwungvoll setzten am Samstagabend die „Crazy Mamas“ mit Tanz und Gesang ihre Hüttentour in Szene – als einer der mitreißendsten Programmpunkte der Kappensitzung der Großen Karnevalsgesellschaft Fraulautern, GKG. Ein Spaß war das für rund 300 meist kostümierte Zuschauer, darunter Engel, Clowns, Bienchen, Hexen und befreundete Vereine in ihren Uniformen. Das Rodener Stadtprinzenpaar machte seine Aufwartung, plus doppeltem Kinderprinzenpaar.

Zuvor hatten ab 19.11 Uhr die Minis verzaubert als Bienen, mit Marschtänzen brachten Kindergarde, Junioren- und Aktivengarde Schwung auf die Bühne. Als Solistinnen zeigten Kindertanzmariechen Marina Alessi und Juniorentanzmariechen Anika Steigleder ihr Können. Mit „Schiller & Schaller“ lieferten Yvonne Karb und Jessica Ehrhardt einen zündenden Sketch. In humoristischer Manier legte „Familie Redlich“ nach (Barbara Theobald, Nicole Rupp-Desenz und Viktoria Rupp).

Das Motto der GKG-Sitzung lautete: „Kann sinn wat will, mir lossen us net unerkrien!“. Dazu steuerte Sängerin Maria-Grazia Mele ein Schlagerpotpourri bei, die Saarlouiser „Boules“ tobten sich beim „Synchronschwimmen“ auf trockener Bühne aus. „Zockst du noch oder liebst du schon?“, fragte das Männerballett der GKG mit einem Tanz um Computersucht und Beziehung. 17 quirlige Mädel der Juniorengarde packten das Thema Liebe in ihren Schautanz, die Aktivengarde schwankte kurz vor dem Finale gegen 23 Uhr zwischen Gut und Böse, mit Tendenz zur dunklen Seite. „Muscht dau schon Alkohol trenken?“, ärgerte sich Duletsch (Iris Gras). „Nee, aich muss net“, parierte Biwi (Monia Ockenfels) den Vorwurf. „Aich machen dat freiwillich.“

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