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Ein Stück mit vielen DialekteMeister der Improvisation schlossen "Gedächtnislücken"

Ein Stück mit vielen DialekteMeister der Improvisation schlossen "Gedächtnislücken"

Oberesch. Dichtes Gedränge herrschte im Oberescher Dorfgemeinschaftshaus: Die Theaterfreunde Oberesch wurden mit ihrem neuen Stück "Die Gedächtnislücke" voller Vorfreude erwartet. Seit über einem halben Jahr haben die 15 Laienschauspieler das umfangreiche Stück geprobt. Fast 60 Seiten umfasst das Drehbuch

Oberesch. Dichtes Gedränge herrschte im Oberescher Dorfgemeinschaftshaus: Die Theaterfreunde Oberesch wurden mit ihrem neuen Stück "Die Gedächtnislücke" voller Vorfreude erwartet. Seit über einem halben Jahr haben die 15 Laienschauspieler das umfangreiche Stück geprobt. Fast 60 Seiten umfasst das Drehbuch.Die Darsteller spielten ihre Rolle überzeugend. Auffällig waren die unterschiedlichen Dialekte der Schauspieler. "Es spielen eben auch Zugezogene in dem Stück mit", sagte Albert Kerber und lachte. Er stellte einen Ortsvorsteher dar und war auch im wahren Leben schon mal Ortsvorsteher. Sekretärin Hannelore (Conny Weber) sprach in Saarbrigger Dialekt, während Landwirt Tunns Aussprache (Michael Heckel) mehr an Saarlouis erinnerte. Albert Kerber und Marlene Lauer dagegen pflegten den Oberescher Slang. "Diejenigen Darsteller, die von Natur aus keinen Dialekt können, wurden mit den Rollen der Überkandidelten besetzt", sagte die Souffleuse Andrea Heckel augenzwinkernd. Sie hatte nicht viel zu tun während der Aufführung, aber nicht, weil die Darsteller ihre Texte perfekt beherrschten, sondern weil sie "wahre Meister der Improvisation" waren. "Man darf das alles nicht zu ernst nehmen. Hauptsache ist doch, dass unser Publikum sich amüsiert", sagte Albert Wender. Die Proben fürs neue Stück beginnen im August. red