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Positive Reaktionen auf möglichen Fortbestand des Krankenhaus Lebach

Kostenpflichtiger Inhalt: Stimmen aus SPD und CDU : Positive Reaktionen auf möglichen Fortbestand des Lebacher Klinikums

Die Lebacher CDU und SPD begrüßen die mögliche Weiternutzung des Krankenhaus und den Erhalt der Arbeitsplätze.

Die Lebacher SPD bewertet die Ankündigung, dass die Hildegardstiftung und die ctt mit dem Gesundheitsministerium in konkrete Verhandlungen über eine Zukunft für das Krankenhaus in Lebach treten möchten, als „gute Nachricht“. Der SPD-Stadtverband verlangt in einer Mitteilung, die Krankenhaus-Finanzierung so zu reformieren, dass auch kleinere Häuser wirtschaftlich erfolgreich betrieben werden können. Die SPD freue sich in jedem Fall sehr, dass es jetzt für die Beschäftigten eine realistische Chance auf Weiterbeschäftigung im ctt-Krankenhaus gibt.

Landrat Patrik Lauer (SPD) hatte in einer ersten Stellungnahme von „einer riesigen Chance“ für ein medizinisches Versorgungszentrum für das nördliche Saarland gesprochen . Er sieht dahingehend Potenzial, dass das Lebacher Krankenhaus die „neue Nordsaarlandklinik“ werden kann (wir berichteten).

Dieser Ansicht ist auch die SPD Lebach und fordert Gesundheitsministerin Monika Bachmann dazu auf, umgehend in Gespräche über die Schaffung einer solchen „Lebacher Nordsaarlandklinik“ einzutreten.

Der Vorsitzende des CDU-Stadtverbands Lebach, Matthias Fries, sagte: „Die jüngst vom Träger des Lebacher Krankenhauses geäußerten Signale stellen ein Zeichen der Hoffnung dar, welches genutzt werden muss, um unserer Bevölkerung eine langfristige Perspektive zur medizinischen Versorgung anzubieten“. Zusätzlich hängt auch eine große Zahl an Arbeitsplätzen am Krankenhaus, die gesichert werden müssen, teilt die Lebacher CDU mit.

Markus Schu, erster Beigeordneter der Theelstadt, reagiert wohlwollend. Schu sagte, dass zwar noch viele Fragen zum Krankenhaus offen sind, die erste Hürde dennoch genommen ist: „Nun gilt es den positiven Blick nach vorne zu richten und den ernsthaften Willen zu beweisen, ein tragfähiges, finanzierbares und vor allem langfristiges Konzept auf die Beine zu stellen“.

Auch Raphael Schäfer, Mitglied der CDU-Landtagsfraktion, tritt für ein Krankenhaus in Lebach ein: „Die ctt muss jetzt ein zukunftsfähiges Konzept vorlegen und unterstützt durch die Investitionshilfen des Landes die Klinik in eine gute Zukunft führen und eine Nordsaarlandklinik in Lebach etablieren.“