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Die Quassler aus Klarenthal ließen es richtig krachen

Kostenpflichtiger Inhalt: Fastnacht : Die Quassler ließen es richtig krachen

Die Top-Leute der saarländischen Fastnacht waren zu Gast in Klarenthal. Und das Publikum war restlos begeistert.

Der Mann von Elfriede Grimmelwiedisch ist verschwunden – ohne sich zu verabschieden und ohne auch nur ein Wort zu sagen. Bei der Vermisstenanzeige auf der Polizeiwache wurde Elfriede gefragt, ob ihr Mann denn besondere körperliche Merkmale hätte. „Nein, die bekommt er erst, wenn er wieder da ist“, sagte Elfriede alias Ewald Blum, und 680 Narren in der Klarenthaler Sporthalle krümmten sich vor Lachen.

Die Karnevalsgesellschaft Quassler aus Klarenthal-Krughütte feierte am vergangenen Samstag vor ausverkauftem Haus ihre Kappensitzung und begrüßte dazu die saarländische Spitzenklasse in der Bütt. Detlev Schönauer, Christoph Lesch und Tobias Platz ließen die Halle mit ihren Witzen toben. Elfriede Grimmelwiedisch bedankte sich sogar mit einem eigens komponierten Lied bei den Narren. „Das Lied habe ich erst letzte Woche zu Hause einstudiert, und mir hat ein Mann sogar einen Stein ins Fenster geworfen, damit er mich besser hören konnte“, sagte die Grande Dame der saarländischen Fastnacht.

Auch bei den musikalischen Auftritten scheuten die Quassler weder Kosten noch Mühen. Markus Becker (Das Rote Pferd), die Konsorten und die Brass Band aus Ludweiler ließen es in der Sporthalle so richtig krachen und brachten die Gäste zum Singen und Tanzen. Moderiert wurde die Kappensitzung von Präsident Patrick Topp und Vizepräsident Sascha Otto. Beide lobten die tolle Freundschaft zu den Kesselflickern aus Altenkessel und baten das Altenkesseler Prinzenpaar sogar zu einer Privataudienz auf die Bühne. 20 Mädels tanzten bei der Juniorengarde zusammen auf der Bühne und boten so ein einmaliges Bild. Knapp fünf Stunden feierten die Quassler mit ihrem Publikum den Sitzungskarneval in Klarenthal.