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Große Fasching-Show des Carneval-Clubs Reinheim

Kostenpflichtiger Inhalt: Carnevalclub Reinheim : Die große Faschings-Show des CCR

Lustige Büttenreden und vor allem tolle Show-Einlagen: Die Narren in der Reinheimer Grenzlandhalle tobten.

Tanz und Gesang waren die Trümpfe, die bei der großen Faschings-Show des Carneval Clubs Reinheim (CCR) stachen. In der herrlich dekorierten, ausverkauften Narrhalla Grenzlandhalle zeigte sich, dass der Mix aus jungen und erfahrenen Akteuren stimmt, dass sich das viele Proben gelohnt hatte. Nachdem das närrische Regentenpaar, Prinzessin Ruth I. und Prinz Axel I. vom Matzeberg in ihrer Proklamation zum ausgelassenen Feiern aufgerufen hatte, begann das abwechslungsreiche Programm. Mit der Kultfigur Pipi Langstrumpf füllte das Minifunkenmariechen Jule Gebhart seinen Tanz aus. Sie tanzt seit sieben Jahren beim CCR, zum dritten Mal war sie als Funkenmariechen unterwegs. Ein Feuerwerk der Tanzkunst präsentierte das Aktivenfunkenmariechen Nina Rebmann. Sie betreibt seit sieben Jahren Leistungsturnen. War sie schon in der früheren Muus-Koepp-Fasenacht ihres Heimatortes Niedergailbach auf der Bühne, gehört sie jetzt seit zwei Jahren zu den Eckpfeilern des Programms der Reinheimer.

Die zweite Halbzeit eröffnete ein „Urgestein“ der CCR-Show, die 17-jährige Louisa Florsch. 13 Jahre sorgt sie schon für Beifallsstürme und stehende Ovationen. Diesmal nahm sie ihr Publikum mit zu einer Stippvisite in Amerika mit, getreu dem diesjährigen Show-Motto „Las Vegas“. Bei den Gruppenauftritten setzte die Juniorengarde mit ihren beiden Tänzen Akzente, zeigte sie neben dem Auftritt als Garde beim Schautanz Szenen aus verschiedenen Jahreszeiten. Die neu formierte Aktivengarde tanzten eine Show zu „kölsche Lieder“, die sie in vielen Trainingseinheiten kreiert hatte. Mit „Magischen Illusionen“ tauchte die Mädchengruppe, bestehend aus Mitgliedern der letztjährigen Juniorengarde, bei ihrer Zaubershow die Narrhalla in verschiedene Lichtinstallationen. Waren es bisher Gruppen mit rein weiblicher Beteiligung, hatten auch die männlichen Fasenachter ihre Vorbereitungen getroffen, den Ablauf des Abends mitzugestalten. So pressten die „Flying Bulls“ vor dem Dixi-Klo, ließen die „Fantastic 6“ Bauhandwerker auf der Bühne zur Melodie des Welterfolges Y.M.C.A. tanzen. Der „King of Rock’n’Roll, Elvis Presley, erlebte bei der Choreografie des Männerballets ein Revival, begeisterte die Darbietung zu den Klängen der Welterfolge Jailhouse Rock, Fever oder auch Viva Las Vegas. Komplettiert wurde die Schautanzabteilung durch die unverwüstlichen „Morsche Knochen“. Sie setzten die Disco-Hymne der Weather Girls „It’s raining men“ aus den frühen 1980er Jahren mit ihren Regenschirmen und Regencapes um. Bei den Gesangsdarbietungen erinnerte das Prinzenpaar an ihre früheren gemeinsamen Auftritte als Duo „Alwis und Mary“. Im Solo gelang es Axel Ruth, das Publikum auf die Stühle zu bringen. Voll Playback präsentierten Ursula Breit und Manfred Rauch das Schlagerduo „Wildecker Herzbuben“.

Die Showtanzgruppe „Flying Bulls“ war mit ihrem „Pressing“ einer der Glanzpunkte der Fasching-Show des Carneval-Clubs Reinheim in der Grenzlandhalle. Foto: Wolfgang Degott
Die Jungs der „Fantastic 6“ boten in der Fasching Show des Carneval-Clubs Reinheim Einblicke in das Bauarbeiterleben. Foto: Wolfgang Degott
Das Männerballet holte in der Fasching Show des Carneval-Clubs Reinheim Rock’n’Roll King Elvis Presley in mehrfacher Ausfertigung zurück auf die Bühne. Foto: Wolfgang Degott
Die "Morschen Knochen" auf der Reinheimer Bühne. Foto: Wolfgang Degott
„Magische Illusionen“ waren in der Faschings-Show des Carneval-Clubs Reinheim bei dieser Schautanzgruppe zu bewundern. Foto: Wolfgang Degott
Blick in die Narrhalla beim der Fasching Show des Carneval-Clubs Reinheim mit einem begeisterten Publikum. Foto: Wolfgang Degott
Die Schautanzgruppe der Juniorengarde bei der Fasching Show des Carneval-Clubs Reinheim. Foto: Wolfgang Degott

Abgerundet wurde der Abend durch zwei weitere Duos, die in ihren Büttenreden Alltägliches, humoristisch aufbereitet, mitgebracht hatten. So sorgten in ihren launigen Vorträgen sowohl Kerstin Ernst und ihre Mutter Marianne Schäfer, die erst tags zuvor für die erkrankte Nicole Wittenmeier eingesprungen war, als auch Lena Heubuch und Christian Meyer als Ehepaar mit wahrlich unterschiedlichen Meinungen für einige herzhafte Lacher im Publikum.