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Kappensitzung Vereinsring Wiesbach

Kostenpflichtiger Inhalt: Kappensitzung Vereinsring Wiesbach : Ein Geburtstags-Tanz für den Präsidenten

Kappensitzung des Vereinsrings Wiesbach begeisterte die Narrenschar in der Wiesbachhalle. Und danach war noch lange nicht Schluss.

Als sich irgendwann nach der Geisterstunde so langsam die Wiesbachhalle leerte und viele Narren in die berühmt berüchtigte Knickschussbar abwanderten, stand wieder fest: Eine grandiose Kappensitzung des Vereinsrings Wiesbach mit hervorragendem Programm war schon wieder und viel zu früh zu Ende. Pünktlich um 19.11 Uhr zogen unter Begleitung des MV Wiesbach „Die Wilden Elf“, an der Spitze der Elferratspräsident Harald Fenrich, in die ausverkaufte Narrhalla in Wiesbach ein. Begleitet wurde der Elferrat von der Blaskapelle gleichen Namens, die später mit Blasmusik vom Feinsten die Stimmung im Saal auf höchstem Niveau hielt.

Schon in der ersten Halbzeit blieb dem Publikum kaum Zeit zum Luftholen. Die Tanzmariechen und die Minigarde des KV Wiesbach zeigten tollen, modernen Tanz auf der Bühne. Dann gehörte der Saal den Nachbarn aus Kutzhof. Der Dummschwätzer alias Thomas Woll plauderte ein bisschen aus dem Nähkästchen und mit viel Spaß und auch Schadenfreude war festzustellen, dass es auch aus dem kleinen Dorf aus dem Regionalverband Saarbrücken noch viel zu berichten gibt. Quietschi und Quatschi, Leon und Joline Schonk setzten in diesem Jahr auf gekonntes, karnevalistisches Entertainment. Die Mischung aus Wortrede und Mini-Playback-Show, unterstützt von einer selbstgebauten mobilen Bühne, war für das Publikum eine gelungene Mischung aus Lachen und Bewegung.

Ja, was tut man nicht alles, um auf den Olymp der Tänzer zu gelangen, sprich, wenn man Tanzmariechen werden will. Das Publikum durfte die Fitnessgrupp vom Spatzeberg (Theresa, Mathias und Peter Schikofsky) bei einer Trainingseinheit begleiten. Natürlich stählen die Damen dort nicht nur ihre unvergleichlichen Körper, sondern zufällig wurden die geneigten Wiesbacher Narren Zeugen von Unzulänglichkeiten, die sich zwischen den Trainingseinheiten so abgespielt haben.

Der zweite Teil der Sitzung wurde durch den Fanfarenzug der Freiwilligen Feuerwehr Eppelborn eröffnet „Rein zufällig“ stellte sich heraus, dass der Elferratspräsident Harald Fenrich heute Geburtstag hatte. Nach einem Ständchen durch die gesamte Narrhalla trat das Original-Wilde-Elf-Elferratsballett auf, und zeigte einen gekonnten Showtanz als Geburtstagsüberraschung.

Als Fernsehgraf begeistert Timo Ehrhardt in jedem Jahr die Halle mit seinem Jahresrückblick und ohne einer seiner berühmten Zugaben wird er nicht von der Bühne gelassen. Ob politischer Humor oder Wortwitz – die Mischung stimmte. Wenn sie sich nicht gerade streiten oder unter ihren Schwiegermüttern leiden, dann kennen sich Schmal und Schmächtich alias Thorsten Feiß und Heiko Ehrhardt, bestens mit dem Ortsgeschehen aus. Warum kann ein Computerkurs gefährlich werden? Was haben ein Alligator und ein Habacher gemeinsam? Warum stellt die Gemeinde keine Junggesellen ein? Fragen, die beantwortet werden müssen, und beantwortet wurden.

Gut vorgewärmt von der Blasmusik der „Wilden Elf“, die mit Krachern wie „Dem Land Tirol“ den Saal zum Kochen brachte, standen gegen Ende der Sitzung alle von ihren Stühlen auf, tanzten und klatschten, was Hände und Beine hergaben. Die Aktivengarde, die schon mit ihrem Gardetanz punktete, entführte das Auditorium nun mit dem Showtanz „The Crazy Showman Circus“ in die Welt des Zirkus. In eine andere Welt wurden die Zuschauer durch das Habacher Männerballett entführt. Man fand sich in Entenhausen wieder, Donald Duck, Darkwing Duck und Daisy Duck zeigten wieder einmal, wozu Männer und insbesondere deren Körper fähig sind. Für den Abschluss und das große Finale sorgten die Habacher Herold-Sänger.

Besonderes Lob verdienten sich die Benecker-Divas, ein Frauenclub aus Wiesbach. Das Damen-Dutzend sorgte den ganzen Abend hindurch für die Verpflegung der Narren.