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Die Verteilung der Schutzmasken ist am Montag in Merzig angelaufen.

Kostenpflichtiger Inhalt: Maskenausgabe ist angelaufen : Hochbetrieb an den beiden Drive-in-Stationen in Merzig

Die Ausgabe von Masken in Merzig ist angelaufen. Teilweise kam es an den beiden Drive-in-Stationen am Montag zu längeren Wartezeiten.

Jede Menge los war schon zum Auftakt der Maskenverteilung am Montagmorgen in Merzig: Nachdem die vom Land kurzfristig angekündigten Masken am Freitagabend in der Kreisstadt eintrafen, begann nun die Verteilungsaktion. Bewusst hatte man sich dabei für die Ausgabe über Drive-in-Stationen entschieden, um so eine sterile und hygienische Maskenausgabe gewährleisten zu können.

Neben der Gefahr, die Masken bei einer dezentralen Verteilung wie zum Beispiel über Briefkasteneinwurf hygienisch zu belasten, stellte auch der logistische Abwicklungsprozess nach den Worten von Bürgermeister Marcus Hoffeld ein zu großes Problem dar. So hätte man vor jedem Gebäude eine Prüfung durchführen müssen, wie viele Personen in einem Haushalt leben, um entsprechend viele Masken auszuhändigen. Dies ist insbesondere in Gebäuden mit mehreren Wohneinheiten unmöglich, da im Melderegister lediglich erkennbar ist, wer in welchem Haus wohnt, nicht aber in welchem Haushalt.

Bürgermeister Marcus Hoffeld war bereits am frühen Montagmorgen an der Drive-in-Station auf dem Parkplatz am Merziger Bad mit im Einsatz. Auch bei der Verteilung der Masken war der Merziger Verwaltungschef höchstpersönlich mit von der Partie, – wie alle seine Mitarbeiter in weißem Schutzoverall und natürlich mit Schutzmaske. Während sich die Maskenausgabe vor dem Merziger Bad für die Bürger der Stadtteile Ballern, Büdingen, Fitten, Hilbringen, Mechern, Monddorf, Schwemlingen, Silwingen, Weiler und Wellingen nach heftigem Auftakt relativ schnell beruhigte, herrschten auf dem Stadthallen-Parkplatz zwischenzeitlich zeitweise leicht chaotische Zustände, so stark war der Andrang.

So sehr sich die Ordnungskräfte auch mühten, sie konnten trotz engagiertem Einsatz längere Warteschlangen nicht verhindern. Am Drive-in vor der Merziger Stadthalle erhielten die Bürger aus den Stadtteilen Besseringen, Bietzen, Brotdorf, Harlingen, Menningen, Merchingen und Merzig selbst ihre Schutzmasken. An beiden Drive-In-Stationen mussten sich die Maskenempfänger per Personalausweis, Reisepass oder Führerschein ausweisen.

Die Ausgabestationen am Merziger Bad und an der Merziger Stadthalle sind auch am Dienstag, 28. April und am Mittwoch, 29. April, wieder jeweils von 9 bis 19 Uhr geöffnet. Am Donnerstag können noch in der Zeit von 9 bis 16 Uhr Masken abgeholt werden. Bürger, die nicht persönlich an ihren Ausgabestellen erscheinen können, sollen nach Worten der Stadt Merzig ausnahmsweise ihren Personalausweis, Reisepass oder Führerschein einer von ihnen beauftragten Person mitgeben, die dann für sie die Masken entgegennimmt. Es genügt dabei auch die Kopie eines der geforderten Dokumente. Sollte ein Kind keinen Ausweis haben, wird das nach Angaben der Verantwortlichen kein Problem darstellen und soll entsprechend unbürokratisch gelöst werden.

Diejenigen, die keine Möglichkeit haben, ihren Mund-Nasen-Schutz selbst abzuholen oder von jemandem abholen zu lassen, sollen sich mit dem jeweiligen Ortsvorsteher in Verbindung setzen (siehe Info). Dieser wird laut Stadt dann die Zustellung der Masken koordinieren.