Vier Spieler des 1. FC Saarbrücken haben eine Kölner Vergangenheit.

Kostenpflichtiger Inhalt: 1. FC Saarbrücken gegen 1. FC Köln : Für die Ex-Kölner ist es „ein besonderes Spiel“

Vier Saarbrücker haben eine Vergangenheit beim FC. Beide Trainer könnten wegen anstehender Ligaspiele rotieren.

Dirk Lottner ist nicht der einzige beim 1. FC Saarbrücken mit Kölner Vergangenheit. Die Abwehrspieler Nino Miotke und Christopher Schorch haben ebenso bereits für den FC gespielt wie Alzweckwaffe José Pierre Vunguidica. „Der Kontakt ist nicht mehr so eng, aber mit dem ein oder anderen schreibt man noch. Es ist ein besonderes Spiel“, sagt Vunguidica. Auch Schorch, der 2009/2010 17 Bundesligaspiele für Köln machte, ist so richtig „heiß auf Rot-Weiß“: „Das wird ein echter Pokalkampf. Egal, wer da auf dem Feld steht – wir werden ihn annehmen.“

Auch Timm Golley und Boné Uaferro haben eine Kölner Verrgangenheit – allerdings bei den Lokalrivalen Viktoria und Fortuna. „Da gab es schon einige heiße Duelle“, erinnert sich Uaferro: „Wir wollen den Favoriten ärgern. Aber klar ist auch, dass die Liga wichtiger ist.“ Womit sich eine Gemeinsamkeit zwischen den ungleichen FC’s auftut. Beide haben am Wochenende ein wichtiges Derby in der jeweiligen Spielklasse. Köln spielt gegen Fortuna Düsseldorf um Punkte gegen den Abstieg, Saarbrücken bei der SV Elversberg um Punkte für den so lange ersehnten Aufstieg in die 3. Liga.

Weil beide Clubs die Bedeutung der Liga höher einschätzen als den DFB-Pokal, dürfte in den Aufstellungen ordentlich rotiert werden. FCS-Trainer Lottner sagt: „Wir werden sicher nicht auf acht Positionen umstellen, aber ich werde schon in die Mannschaft hineinhören und erfahren, wer sich wie fühlt.“

Zwei, auf die es nicht erst in einem möglichen Elfmeterschießen ankommen kann, sind die Torhüter Daniel Batz und Timo Horn. Während der anfangs kritisch beäugte Ex-Elversberger Batz sich mit ordentlichen Leistungen eine gute Stellung bei den Fans erarbeitet hat, steht Horn in der Kritik. „In den ersten Jahren hat Batzi vor Pokalspielen immer eine Liste bekommen, in welche Ecke die Schützen schießen. Mittlerweile macht er das intuitiv“, sagt Lottner und hofft mit einem Augenzwinkern, dass es das nicht braucht: „Ich denke, wir werden es in 90 Minuten klarmachen.“

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