1. FC Saarbrücken im Viertelfinale des DFB-Pokals gegen Fortuna Düsseldorf

Kostenpflichtiger Inhalt: DFB-Pokal : FCS-Aufsichtsrat Seel freut sich auf Duell mit Düsseldorf

1. FC Saarbrücken im Viertelfinale gegen Fortuna.

Nicht Bayern München, nicht der FC Schalke 04, nicht Eintracht Frankfurt, sondern Fortuna Düsseldorf. So lautet der Gegner des Fußball-Regionalligisten 1. FC Saarbrücken im Viertelfinale des DFB-Pokals in der ersten März-Woche. Das ergab die Auslosung durch „Glücksfee“ Cacau am Sonntagabend im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund. „Wenn man sich so bei den Fans umgehört hat, dann wollte jeder was machbares – außer den Bayern“, sagte FCS-Geschäftsführer David Fischer mit einem Schmunzeln, „es sind ja nur noch Bundesligisten im Topf gewesen, insofern sind wir klar in der Außenseiterrolle und bleiben demütig.“ Fischer war in Dortmund vor Ort mit Pokalheld Daniel Batz – der Torhüter des FCS hatte am vergangenen Mittwoch den entscheidenden Elfmeter im Achtelfinale gegen den Zweitligisten Karlsruher SC gehalten.

FCS-Kapitän Manuel Zeitz, der die Auslosung gemeinsam mit seinem Vater am Fernseher verfolgte, sagte: „Es war ja kein Scheißlos mehr drin. Düsseldorf ist gut, ein großer Verein mit toller Tradition. Meine Frau kommt aus Düsseldorf. Wenn wir Bayern gezogen hätten, würde die ganze Stadt Kopf stehen.“ Ganz besonders freute sich Aufsichtsratsmitglied Wolfgang Seel über das Los. Der 71-Jährige hat für die Fortuna Fußball-Geschichte geschrieben, schoss Düsseldorf 1979 zum Pokalsieg, als er in der Verlängerung des Endspiels gegen Hertha BSC in der 117. Minute das 1:0 markierte. „Ich freue mich sehr“, sagte der Ex-Nationalspieler, „ich habe immer noch kontakt, alles Vierteljahr treffen wir uns mit den Ehemaligen. Vielleicht findet der ein oder andere auch den Weg nach Völklingen.“

Das Hermann-Neuberger-Stadion soll also wieder der Austragungsort des Pokalspiels sein – auch wenn die Kapazität mit 6800 Zuschauern arg begrenzt ist. Völklingen sei die erste Wahl, sagte FCS-Geschäftsführer Fischer. Die Umsetzung werde in den kommenden Tagen geprüft.

Bayern München muss derweil bei Schalke 04 antreten. „Das hätte nicht sein müssen, aber wir nehmen es, wie es kommt“, sagte Olaf Thon als Repräsentant der Schalker. Bayer Leverkusen empfängt Union Berlin, Eintracht Frankfurt spielt gegen Werder Bremen. Die Spiele finden am 3. und 4. März statt. Die genaue Terminierung soll in den nächsten Tagen erfolgen – auch die Entscheidung, welches die beiden Spiele sein werden, die live bei der ARD gezeigt werden. Das Duell Schalke gegen Titelverteidiger Bayern dürfte gesetzt.