Kommentar zu Ortvorsteher: Engagement

Kostenpflichtiger Inhalt: Kommentar : Neuen Platz finden für Engagement

Ortsvorsteher werden? Klingt nicht gerade sexy für junge Leute. Und tatsächlich sind die meisten Ortsvorsteher selten jung, selten unter 50 und immer noch selten Frauen. Dabei ist es eine Chance, sich aktiv für seinen Ort einzusetzen, in dem man gerne lebt und auch in Zukunft noch leben will.

Mancher kleine Ort hat vorgemacht, wie das gehen kann, mit frische Ideen, guter Vernetzung, hohem Engagement. Bestes Beispiel: Das „Golddorf“ Oberesch.

Klar, das Ehrenamt setzt nicht nur eine überdurchschnittliche Verbundenheit mit dem Heimatort und den Menschen, die dort leben, voraus, sondern auch, dass man ein wenig Zeit mitbringt. Gerade für Menschen zwischen 20 und 40, bei denen neben Ausbildung, Studium, Beruf und Familiengründung ohnehin wenig Luft für anderes bleibt, ist das schwierig zu organisieren.

Da müssen Wege gefunden werden, Engagement zu ermöglichen. Denn unsere Dörfer brauchen Kümmerer, um lebenswert zu bleiben.

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