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Bundespolizei Saarland sagt gemeinsame Streife mit Polizei in Frankreich ab

Kostenpflichtiger Inhalt: Nach Einstufung der Region Grand Est zum Corona-Risikogebiet : Bundespolizei im Saarland sagt gemeinsame Streifen mit französischen Kollegen ab

Ob am Grenzübergang Goldene Bremm oder im ICE von Paris nach Saarbrücken: Vorerst wird es wegen des Coronavirus keine gemeinsamen deutsch-französichen Kontrollen mehr geben.

Die Bundespolizeiinspektion in Bexbach, in deren Zuständigkeitsgebiet das gesamte Saarland fällt, hat jetzt alle gemeinsamen Streifen und Kontrollen mit der französischen Grenz- und Bahnpolizei abgesagt. Karsten Eberhardt, Sprecher der Inspektion, bestätigte entsprechende Informationen der Saarbrücker Zeitung auf Anfrage. Bislang waren diese Einsatzkräfte fast täglich in Teams in grenzüberschreitenden Zügen unterwegs.

Anlass für diese Vorsichtsmaßnahme ist, dass das Robert Koch Institut (RKI) seit Mittwoch die französische Region Grand Est, die Lothringen, Elsass und Champagne-Ardenne umfasst, als internationales Corona-Risikogebiet eingestuft hat. Die französischen Beamten für die gemeinsamen Streifen kommen vorwiegend aus Metz.