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Schönheitskur fürs zweite Wohnzimmer





Bad Honnef
Schönheitskur fürs zweite Wohnzimmer
Von  Melanie Öhlenbach, 
21. April 2017, 02:00 Uhr
Wer die Sonnenstrahlen des Frühlings auf Balkon und Terrasse genießen will, sollte sich jetzt an die Arbeit machen.

(dpa) Balkon und Terrasse ergeht es nicht anders als den Menschen, wenn sie zu lange Kälte, Regen und Eis aushalten müssen. Ist der Putz von den Wänden abgeplatzt und zeichnen sich Risse an Fliesen und Platten ab, könnte dies darauf hindeuten, dass die Konstruktion des Balkons und der Terrasse nicht mehr in Ordnung ist, sagt Michael Henze vom Bundesverband Garten- und Landschaftsbau (BGL). Durch die Risse kann Feuchtigkeit ins Gemäuer und in den Untergrund eindringen, die nach und nach den Bau zerstört. Denn bei Minusgraden gefriert die Feuchtigkeit, sie dehnt sich und entwickelt dadurch eine enorme Sprengkraft. Im Frühling empfiehlt Henze daher, den Balkon von unten zu inspizieren sowie Fliesen und den angrenzenden Sockelputz nach Hohlräumen abzuklopfen.

Auch Holzkonstruktionen können durch das feucht-kalte Klima im Winter gelitten haben. „Alle Bauteile sollten nach dem Winter auf Fäule und holzzerstörende Pilze hin geprüft und gegebenenfalls fachgerecht in Stand gesetzt werden“, sagt Florian Zeller vom Gesamtverband Deutscher Holzhandel in Berlin.

Die Hauptarbeit am Balkon ist jedoch das Putzen und Reinigen. Die Pflege hängt vom jeweiligen Material ab, Hochdruckreiniger ohne spezielle Waschbürsten oder Spritzschutz sind jedoch nur in Ausnahmefällen geeignet. „Die Schäden durch Hochdruckreiniger übersteigen oft den Nutzen“, betont Henze. „Selbst wenn unmittelbar nach der Reinigung keine Probleme erkennbar sind, wird die Oberfläche zunehmend rauer. Dadurch können sich unmittelbar Staub und Schmutz absetzen, Algen bilden und Wasser eindringen.“ Auf Holzböden kann ein Hochdruckreiniger schwere Folgen haben. „Dreckfräsen oder ein zu schneidender Wasserstrahl schädigen das Holz und sorgen dafür, dass die Oberfläche vorzeitig erodiert“, erläutert Zeller. Er empfiehlt, die Böden gründlich mit einem grobborstigen Besen, Scheuerbürste, Neutralseife und Wasser zu reinigen, am besten in Richtung der Dielenstruktur.

Nötig ist auch die Reinigung der Spalten zwischen den Dielen und der Unterkonstruktion der Terrasse. „In solchen Laub- und Schmutzansammlungen bilden sich gern Feuchtnester, die zu einem Pilzbefall führen können“, warnt Holzexperte Zeller. Eine regelmäßige Auffrischung der Versiegelung mit Imprägniermitteln schützt das Material vor Wasser und UV-Strahlen. „Durch die Imprägnierung dringt nur wenig Wasser in Dielen, Platten oder Steinen ein. Die Böden verschmutzen und verfärben sich dadurch weniger und lassen sich leichter reinigen“, so Henze.

Wenn die Gartenmöbel in der Wohnung, überdacht oder unter einer Kunststoffabdeckung überwintert haben, müssen sie nicht außerordentlich gereinigt werden. „Einmal abstauben genügt“, sagt Ursula Geismann vom Verband der Deutschen Möbelindustrie. Bei offen gelagerten Tischen und Stühlen aus Kunststoff reichen auch Putzlappen und Neutralseife. Doch ein Mikrofasertuch sollte dafür besser nicht benutzt werden. „Mikrofaser zerkratzt die Oberfläche“, erklärt Geismann.




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