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Burbacher CDU setzt sich für Bürgerinformation in Burbach zur geplanten Windkraftanlage in Krughütte ein





Burbach
Andreas Neumüller: „Profiteur der Anlage ist einzig der Betreiber“
Burbacher CDU setzt sich für Bürgerinformation in Burbach zur geplanten Windkraftanlage in Krughütte ein

red,  19. Oktober 2016, 02:00 Uhr
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Windräder sollen auch bald am Krughütter Ortsrand Strom erzeugen. Symbolfoto: Uwe Zucchi/dpa

Nach Angaben der Burbacher CDU ist es fraglich, ob die Windkraftanlage am Ortsrand von Krughütte überhaupt gebaut wird. Denn der Bund will ab kommendem Jahr vor allem besonders rentable Anlagen fördern.

Die Burbacher CDU will sich weiter dafür einsetzen, dass es in Burbach ebenso eine Informationsveranstaltung seitens der Stadt zu der geplanten Windkraftanlage am Ortsrand von Krughütte geben wird wie in Klarenthal. Eine Bezirksratssitzung reicht nicht aus, um einen so komplexen Sachverhalt in Gänze darzustellen und die Fragen und Meinungen der Bürger miteinzubeziehen, heißt es dazu in einer Pressemittelung der CDU. Die Linken in Burbach hatten die Forderung der CDU nach einer eigenen Infoveranstaltung in Burbach zuvor kritisiert.

Der Vorsitzende der Burbacher CDU und Stadtrat Andreas Neumüller weist auch darauf hin, dass, wenn eine Genehmigung der Anlagen erst im neuen Jahr erfolgen sollte, die Wahrscheinlichkeit des Baus erheblich sinke. Denn der Bund hat die Förderlage per Gesetz geändert. Gefördert werden ab 2017 primär Standorte, die eine höhere Rentabilität aufweisen. Beim Windpark in Gersweiler wird mit einer Auslastung mit 25 Prozent im Verhältnis zu Maximalleistung pro Windrad gerechnet, am Burbacher Standort werde die Leistung auch nicht besser sein, die Anlagen seien nur aufgrund erheblicher Subventionen wirtschaftlich darstellbar. „Profiteur der Anlage ist einzig der Betreiber“, sagt Neumüller. Zahlen müsse dies der Bürger zweifach als Steuerzahler und Stromkunde.

„Wahrscheinlich ist diese einfache Rechnung noch nicht bis zu den Burbacher Genossen der Linken durchgedrungen“, meint Neumüller. Deshalb sei vor allem die Stadt Saarbrücken gefordert, die Bürger umfassend zu informieren. Insbesondere weil der Eindruck des Zeitdruckes von seitens des Betreibers entsteht, vermutlich, sagt Neumüller, um von der alten Förderlage zu profitieren.



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