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In den Verkaufshallen für Gebrauchtwaren gibt's Weihnachtliches für wenig Geld





Brebach
Weihnachtsbasar geht in 10. Runde
In den Verkaufshallen für Gebrauchtwaren gibt's Weihnachtliches für wenig Geld

Von  Andreas Lang, 
01. Dezember 2016, 02:00 Uhr
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Die Mitarbeiter der GSE haben viel Zeit und Mühe in den Weihnachtsbasar investiert. Gestern haben sie ihn eröffnet. Foto: Becker&Bredel

Foto: Becker&Bredel
In den Verkaufshallen für Gebrauchtwaren in der Saarbrücker Straße in Brebach gibt es seit gestern allerlei Weihnachtliches zu kaufen. Noch bis Mittwoch, 23. Dezember, ist der Weihnachtsbasar geöffnet.

Der Duft von frischen Zimtwaffeln, die gerade im Waffeleisen backen, sind das beste Verkaufsargument für den Absatz der Weihnachtsleckerei. Das haben gestern die Teilnehmer des Projektes Inteqra gelernt – wenn sie es nicht schon wussten. Die Jugendlichen nehmen an der Qualifizierungsmaßnahme der Gemeinnützigen Gesellschaft für Sozialeinrichtungen des Arbeiter-Samariter-Bundes (GSE des ASB) teil. Umrahmt von allerhand weihnachtlichen Dekorationsartikeln eröffneten sie gestern Morgen zusammen mit Teilnehmern anderer Projekte und vielen Gästen den zehnten Brebacher Weihnachtsbasar in den Verkaufshallen für Gebrauchtwaren am Standort der GSE in der Saarbrücker Straße in Brebach.

Das Projekt GSE geht also ins elfte Jahr, betont Thomas Bruch, zuständiger Teamleiter beim Jobcenter. Dabei kommen stets neue Aufgaben dazu, wie die Integration von Flüchtlingen. Bruch skizzierte den Weg eines afghanischen Kraftfahrers, der sich über die Einrichtung jetzt für den Arbeitsmarkt qualifiziert habe. Insgesamt sind es 20 Neubürger, die hier Zuflucht fanden, informiert Projektsteuererin Waltraud Maas. Neben den Jugendlichen aus Inteqra gibt es Projekte mit langzeitarbeitslosen Menschen, sie tragen den Titel „Sprungschanze“ und „Seitenwechsel“. Die Zeit des Schrumpfens also, wie der ASB-Landesvorsitzende Guido Jost bereits 2015 feststellte, sei endgültig vorbei. Die Aussage machte Bezirksbürgermeister Daniel Bollig betroffen: „Schade, dass nicht alle jungen Leute direkt in Ausbildungsverhältnissen unterkommen.“

Im Stadtteil ist das Projekt prima vernetzt, wie Ulli Heß vom Gemeinwesenprojekt feststellte. Unter anderem wirkt die GSE des ASB beim Runden Tisch des Stadtteils mit und kooperiert mit dem Bürgerzentrum Brebach. Und wegen des Wachstums der Brebacher GSE-Projekte tue die Gesellschaft auch was für den Ort. Das „Optikerhaus“ an der Saarbrücker Straße schräg gegenüber der Pfarrkirche „Maria Hilf!“ stand leer, seit die Optiker den Standort aufgegeben haben. Dort bezieht die GSE das Haus mit einem Ladengeschäft im Erdgeschoss und darüber liegenden Büro- und Werkräumen.

Während das Ladengeschäft noch nicht fertig ist, ist im frisch renovierten Obergeschoss bereits eine Frauengruppe eingezogen. Die Frauen kommen aus bereits bestehenden sozialen Projekten der GSE, unter anderem einem Flüchtlingsprojekt. Die Projekte werden gefördert aus Mitteln des Jobcenters, aus Landesmitteln und aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds. Die Verkaufshallen für Gebrauchtwaren bedienen neben den genannten Qualifizierungsmaßnahmen auch die Bedürftigen, die auf ein Sozialkaufhaus angewiesen sind. Im Sortiment sind vor allem gebrauchte Haushaltswaren und Elektrogeräte.

Öffnungszeiten der Verkaufshallen: Mo bis Fr zwischen 9 und 15.30 Uhr. Bis Mittwoch, 23. Dezember, ist der Weihnachtsbasar in den Verkaufshallen geöffnet, Saarbrücker Straße 110 bis 112 in Brebach.



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